Jahresausflug 2014 nach Löwenstein und Heilbronn

Am Sonntag, 21. September starteten wir um 8.00 Uhr trotzt drohender Wolken ins Heilbronner Land. In der Hoffnung, dass sich die Wolken im Laufe des Tages freundlicherweise verziehen würden, fuhren wir in Richtung Bad Friedrichshall, wo wir am Salzbergwerk unser Frühstück unterm Regenschirm einnahmen. Butterbrezel und Sekt schmeckten auch unterm aufgespannten Schirm, und so gestärkt fuhren einige mit dem Fahrstuhl unter die Erde. Ca. 180 m waren es, doch manchen kam es vor wie die Reise zum Mittelpunkt der Erde. Die anderen machten einen Spaziergang nach Kochendorf oder besuchten die ” Bergschänke”. Nach Beendigung des unterirdischen Rundgangs, wieder an der Erdoberfläche angekommen, begrüßte die Bergwerksbesucher wieder die Sonne. Dieses dauerte jedoch nur eine Viertelstunde und dann beschloss die goldene Dame am Himmel, ihre Vorhänge wieder zuziehen und für den Rest des Tages ganz zu verschwinden. Wir trugen es mit Fassung und fuhren nach Löwenstein. Nach dem leckeren Mittagessen war eine geführter Stadtrundgang bzw. eine Wanderung um Löwenstein herum geplant. Da es jedoch weiter ohne Unterlass regnete, fiel die Wanderung total ins Wasser und der Stadtrundgang, an dem einige Ausflugsteilnehmer mitgingen, wurde etwas gekürzt. Dennoch gelang es unserer jungen Führerin die Teilnehmer mit ihren Wissen und ihren humorvollen Ausführungen in ihren Bann zu ziehen. Wenn wir auch nicht alles sehen konnten, wissen wir jetzt, dass es dieses hübsche Städtchen überhaupt gibt und dass es sich lohnt, es noch einmal bei besserem Wetter zu besuchen.

Weiter ging es nun unter Dauerregen nach Heilbronn. In Heilbronn besuchten wir das “Weindorf”, das sich rund um das Rathaus erstreckt und wo man beim jährlich stattfindenden Weinfest an unzähligen Verkaufsständen regionale Spezialitäten genießen und einheimische Weine probieren kann. Doch wer sich gefreut hatte wurde bitter enttäuscht. Der Wettergott hatte sich noch eine besondere Überraschung für uns ausgedacht. Während der Regen immer stärker wurde, fegten plötzlich einige Windböen über das Weindorf. Doch uns konnte nichts mehr aus der Ruhe bringen. Wir suchten schleunigst Zuflucht in umliegenden Cafes, Gaststätten oder unter den aufgestellten Sonnenschirmen und schlossern Freundschaft mit dem Heilbronner Trollinger oder anderen Trostspendern.

Auf der Heimfahrt waren wir uns jedenfalls einig: Um uns die gute Laune zu verderben, bedarf es etwas mehr als so ein bisschen Regen und Sturm. Wir haben viel Interessantes und Wissenswertes gesehen und gehört und hatten viel Spaß miteinander. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Reiseleitung.

 

 

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